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Doktor mit Cannabisblatt

Dein CBD Öl Ratgeber

CBD ist ein spät entdeckter Wirkstoff der Hanfpflanze und findet eine immer zunehmendere Verwendung durch Patienten, Kosmetik- und Pharmafirmen.

Erfahren Sie mehr über die Wirkung von CBD-Öl und deren möglichen Hilfe bei Schmerzen und Krankheiten.

Cannabidiol – ein altes Heilmittel und seine spannende Wiederentdeckung

Hanf ist eine der vielseitigsten Kulturpflanzen mit schier unendlich vielen Anwendungsmöglichkeiten.

Vor allem in der Heilkunde erkannte man schon vor etwa 4500 Jahren seine umfangreichen Heilwirkungen. Die Chinesen nutzten den Hanf gegen Malaria, Entzündungen, Rheuma und vielen weitere Krankheiten. Auch der Leibarzt des berüchtigten Kaisers Nero verordnete diesem Hanf als Beruhigungs- und Schmerzmittel. Weitere bekannte Anwender und Nutzer der Heilpflanze Hanf waren Hildegard von Bingen (1098-1179), der Reformator Martin Luther (1483-1546), sowie die englische Königin Viktoria (1819-1901). Diese Liste ließe sich lange weiter fortsetzen, wobei die Hanfprodukte noch im 19. Jahrhundert zu den meist verordneten Schmerzmitteln gehörten. Bis 1937 wurde die Medizinalpflanze bei über 100 Krankheitsbildern eingesetzt. In den Kriegsjahren trat deren Anwendung fast vollständig in den Hintergrund, die Forschung wurde jedoch im Verborgenen weiter fortgesetzt.

Bauer mit Cannabisblüte

Trotz aller Vorteile sind Hanf und natürliche Cannabisprodukte in Deutschland nicht länger als Medikament zugelassen. Das hat einerseits mit dem Aufkommen synthetischer Medikamente zu tun und andererseits mit dem Verbot jeglichen Cannabiskonsums, dass die Hanfprodukte vollständig aus unseren Apotheken verschwanden. Die Ärzte dürfen ihren Patienten diese auch nicht länger als Medizin vorschlagen. Nur das synthetische THC, und das auch nur mit ärztlicher Verordnung, welches als Dronabinol und Marinol verkauft wird, darf Patienten verordnet werden, denen nur noch Hanf eine Linderung bringt. Dabei ist das Marinol ungefähr 30 bis 50-mal teurer als das natürliche THC in Cannabisprodukten und seine Heilwirkung außerdem noch nachweislich schlechter. Deshalb weigern sich viele Krankenkassen eine Marinolbehandlung überhaupt zu bezahlen und so bleiben viele Patienten auf etwa 600 Euro Kosten für Medikamente pro Monat sitzen.


Infografik: Deutsche bei medizinischem Cannabis aufgeschlossen | Statista

Infografik: Deutsche bei medizinischem Cannabis aufgeschlossen | Quelle: Statista

Trotzdem ist die Selbstmedikation, wie anonyme Patientenbefragungen zeigen, sehr populär. So sind viele Indikationen, wie Epilepsie, Migräne, Allergien, Schmerzen und Depressionen aus der Erfahrungsmedizin bekannt, bei denen Cannabis-Produkte Hilfe bringen. In diesem Punkt klaffen Erfahrungsmedizin und Schulmedizin noch weit auseinander, wie Rudolf Brenneisen, einer der führenden, Schweizer Cannabisexperten der Universität Bern, versichert. Indem man Hanf lange Zeit als Teufelskraut verdammte, wegen seiner psychoaktiven Wirkung, die allerdings nur das THC betreffen, sind nur wenige Wirkungen wissenschaftlich erforscht.

Hanfpflanze
Hanfpflanze

Die Hanfpflanze ist ein wahres Allroundmittel mit über 400 bekannten Substanzen. Etwa 70 sogenannte Cannabinoide sind dabei identifiziert worden. Deren bekanntesten Substanzen sind das Delta-9-Tetrahydrocannabinol, auch als THC bekannt, das vor allem für die berauschende Wirkung verantwortlich ist.

Dem THC werden aber auch die maßgeblichen Heilwirkungen nachgesagt. Das synthetisch hergestellte THC gibt es in Amerika in Kapselform, als Heilmittel gegen Krebs, Appetitlosigkeit, HIV und Brechreiz, das auch von der WHO anerkannt ist. In der Schweiz erfordert der Einsatz dieses Medikaments eine Sonderbewilligung des Gesundheitsbundesamtes.

Das körpereigene Cannabinoid-System

In den 90er-Jahren wurde das körpereigene Cannabinoid-System entdeckt, über das jeder Mensch verfügt. Das bedeutet, dass gewisse Zellen spezifische Cannabinoid-Rezeptoren haben, die auf die Wirkstoffe passgenau reagieren. Beim Andocken eines Cannabinoids an so einen Rezeptor werden in der jeweiligen Zelle spezielle Reaktionen ausgelöst.

Inzwischen weiß man, dass der menschliche Organismus selber Cannabinoide produziert, über die bestimmte Vorgänge im Körper gesteuert werden. Dabei wurden bisher zwei Rezeptortypen identifiziert:

  1. Die CB1-Rezeptoren sind speziell im Rückenmark, Gehirn und teilweise im Herzen beheimatet. Wobei diese im Gehirn vor allem in Regionen sind, die mit der Schmerzentstehung und der Motorik zu tun haben.
  2. Die CB2-Rezeptoren dagegen sitzen speziell auf weißen Blutkörperchen und in der Milz, also auf den Zellen des Immunsystems.

Über die Bedeutung des eigenen Cannabinoid-Systems ist man sich aber noch nicht vollkommen im Klaren. Die Rezeptorverteilung zeigt jedoch eine Übereinstimmung mit den Cannabis-Wirkungen aus der Erfahrungsmedizin. Diese Rezeptorverteilung ist unter Umständen für die vielfältigen Heilwirkungen der Pflanze verantwortlich. So ist allgemein verständlich, dass CBD (Cannabidiol) auch Einfluss auf das Schmerzempfinden, Angstzustände und unsere Stimmung hat. Zudem wird ihm eine entzündungshemmende und appetitanregende Wirkung nachgesagt.

Doch im Vergleich zu THC ruft es keine rauschähnlichen Zustände hervor. Auch bei Krankheiten wird das Cannabidiol eingesetzt. So wird diesem eine positive Wirkung bei Asthma, Migräne, Tourettesyndrom, MS, Epilepsie und rheumatischen Erkrankungen nachgesagt. Doch insgesamt ist über Nebenwirkungen wenig bekannt.

Video: Das Endocannabinoid System

Hanf, Superfood und zugleich potentes Heilmittel?

Der Hanf erfreut sich in letzter Zeit einer immer stärker werdenden Beliebtheit und das mit gutem Recht. Dabei rücken heute altbekannte Nahrungsmittel unter dem Oberbegriff “Superfood” immer mehr in den Mittelpunkt des allgemeinen Interesses und der Medizin. Denn Hanf hat außer THC und CBD auch ein großes Spektrum an Mineralien, Vitaminen und allen lebenswichtigen Aminosäuren zu bieten. Das Verhältnis der Omega-3 zu den Omega-6 Fettsäuren ist geradezu perfekt und der nussige Geschmack überzeugt sogar in Milch.

hanfsamen
Hanfsamen

Dabei hat Hanf als alte Kulturpflanze weit mehr zu bieten, als bisher bekannt. In die moderne Gourmet-Küche hat der Hanf längst Einzug gehalten. Vor allem seine Samen sind vielseitig einsetzbar. Ob als Brotaufstrich, als Brotgewürz, im Smoothie oder Gemüse, der Kreativität der Köche sind da keine Grenzen gesetzt.

Neben seinem Einsatz beim Kochen und Backen, lassen sich auch Schuhe und Kleidungsstücke daraus herstellen. So bekommt man in Läden, die sich auf Hanf spezialisiert haben, mittlerweile sogar Süßigkeiten wie Hanfschokolade, Hanfkaugummi, Bonbons, Tee, oder Kosmetikartikel wie Gesichtsmasken, Cremen und Shampoos.

Dabei stehen nicht nur seine Inhaltsstoffe im Vordergrund, sondern ebenso die Nachhaltigkeit dieses Naturprodukts, das aufgrund seiner Anspruchslosigkeit auf nahezu jedem Boden gedeiht. Sein kräftiges Blätterwerk, die Samen und Fasern sind resistent gegen Schädlinge und Pilzbefall, weshalb man keine Pflanzenschutzmittel beim Anbau benötigt.

CBD Öl Inhaltsstoffe

Was ist CBD-Öl?

Unterschiede & Vorteile zwischen CBD-Öl,
Hanfsamenöl und Cannabisöl.

CBD ist ein nicht-psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Es kann gegen Angst, Entzündungen und Übelkeit helfen, sowie entkrampfend sein.

Cannabidiol (CBD) hat in letzter Zeit stark an Popularität gewonnen und findet nun in laufend mehr Produkten eine Anwendung. So wird CBD immer häufiger in der Nahrungsmittelergänzungsindustrie, Gesundheits- und Cannabisindustrie eingesetzt und stetig neue Erkenntnisse werden dazugewonnen.
CBD ist neben THC (Tetra-Hydro-Cannabinol) der zweithäufigste Wirkstoff im Hanf und bietet dem Nutzer einen großen Teil der positiven Wirkungen der Heilpflanze, ohne dass dabei die psychoaktiven Nebenwirkungen oder Effekte der üblichen Cannabis-Nutzung in Erscheinung treten. Das Cannabidiol wirkt außerdem der berauschenden THC-Wirkung entgegen und kann bei einer Überdosierung sogar dessen Nebenwirkungen mindern.

Für die CBD-Herstellung werden die Blüten und Blätter des weiblichen Nutzhanfs verwandt, um dadurch die Ausbeute des wertvollen CBD Anteils zu steigern und den THC-Anteil gleichzeitig unter 0,2 Prozent zu halten.
Bei der industriellen Produktion wird das wertvolle CBD durch das besonders effiziente, sowie schonende CO2-Extraktionsverfahren unter starkem Druck gewonnen. Dabei löst das verdichtete Kohlenstoffdioxid (CO2) die gewünschten Stoffe aus den Hanfpflanzenteilen.

Im nächsten Schritt wird der Druck wieder gesenkt, wodurch das CO2 die gewonnenen Extrakte wieder abgibt. So bleiben die natürlichen Inhaltsstoffe der Hanfpflanze weitestgehend erhalten und das Kohlenstoffdioxid kann restlos entweichen.

Die gewonnenen Stoffe werden nun nur noch decarboxyliert. Dafür müssen die Stoffe meist für 30 bis 45 Minuten auf 135 Grad erhitzt werden, um eine Umwandlung des Cannabidiol Acid (CBDA) in das aktive und potenziell wirkungsvollere CBD zu vollziehen, was zu fast 95 Prozent geschieht. So können die Inhaltsstoffe bei ihrer weiteren Verwendung oder späteren Mischung ihre volle, gewünschte Wirkung entfalten.

cbd herstellung
CBD-Öl Herstellung im Labor

Natürlich enthält das CBD-Öl auch Flavonoide und Terpene, die Inhaltsstoffe, die der Hanfpflanze ihren speziellen Duft verleihen und welchen hervorragende Eigenschaften in Bezug auf das Immunsystem nachgesagt werden.

Zur weiteren Anreicherung des CBD-Öls werden häufig Hanfsamenöl, Kokosnussöl oder Olivenöl verwandt. Das Kokosnussöl schließt dabei die Antioxidantien und somit auch die Wirkstoffe ein, sodass diese bei der Einnahme direkt an den Wirkbereich gebracht werden können, ohne dabei oxidative Verluste hinnehmen zu müssen. Dabei wird der Wirkstoff über die Mundschleimhaut absorbiert und bereits 15 Minuten später, kann dieser im Blutplasma nachgewiesen werden. Man spricht dabei von der Bioverfügbarkeit des CBDs durch eine orale Einnahme. Da Oliven- oder Hanfsamenöl viele Anwender durch ihren herben Geschmack abschrecken und oft ein kratzender Effekt dabei in Kehle verspürt wird, ist das Kokosnussöl, der ideale Trägerstoff. Das verwendete Kokosnussöl ist auch als MTC-Öl (mittelkettige Triglyceride) bekannt und weist eine hohe Konzentration an C10 und C8 Fettsäuren auf. Diese Fettsäuren sind für ihre positiven Eigenschaften bei der Gewichtsreduktion bekannt. Durch Beifügung von Geschmacksaromen wird ein noch höheres Geschmackserlebnis gewährleistet.

Die Verwendungs- und Behandlungszwecke von CBD beziehungsweise CBD-Öl sind vielfältig, deshalb gilt CBD als einer der vielversprechendsten Wirkstoffe der Heilpflanze. Dabei müssen deren Einsatzgebiete noch weiter erforscht werden. Sicher ist aber, dass CBD viel bewirken kann und in der Zukunft noch viel Positives darüber zu berichten sein wird.

Lesen Sie dazu auch: CBD Öl Anwendungsgebiete nach Erfahrungsberichten

Was ist Hanfsamenöl?

Hanfsamenöl wird aus dem Hanfsamen, den sogenannten Hanfnüsschen, gewonnen und dann meist kalt gepresst. Diese Art der Ölgewinnung kann von allen Cannabispflanzen stammen. Aufgrund seiner Zucht (geringer THC und CBD Anteil), der stabilen Fasern und massiver Samenausprägung, werden die Hanfsamenöle jedoch allgemein aus dem Nutzhanf gewonnen. Je nach Verarbeitungsprozess kann das Öl eher grün mit bitterem, teilweise nussigem Geschmack sein, was durch ungeschälten Samen und dessen Chlorophyll sowie Carotinoiden Anteil verursacht wird, wohingegen aus geschältem Samen weniger geschmacks- und farbverändernde Bestandteile gewonnen werden.

Ein positiver Nebeneffekt des Öls ist es, dass Chlorophyll lästigen Knoblauchgeruch nach der Mahlzeit neutralisieren kann. Außerdem ist Hanföl aufgrund seines hohen Anteils verschiedener, essenzieller Fettsäuren, wozu mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie die Linolensäure (Omega 3) und die Linolsäure (Omega 6) gehören, ein sehr hochwertiges Speiseöl. Da diese Fettsäuren aber nicht vom menschlichen Körper selbst gebildet werden können, müssen wir diese über die Nahrung aufnehmen. Damit stellt Hanfsamenöl eine gute, pflanzliche Alternative zu den sonst häufig verwendeten Fischölen dar. Hanf ist ein nachwachsender Rohstoff, der die Tierwelt schützt.

Salate, Reis und Nudelgerichte lassen sich durch Hanfsamenöle köstlich verfeinern, nur zum Frittieren ist es nicht geeignet, da sich die Fettsäuren bei Temperaturen von ca. 165 Grade zersetzen. Hanfsamenöl findet man aber auch oft als Trägersubstanz für weitere Hanfprodukte, wie beispielsweise CBD-Öl. Selbst in der weiterverarbeitenden Textil- und Papierindustrie findet es als Naturdämmstoff Anwendung.

Wie man sieht, sind die Verwendungsmöglichkeiten von Nutzhanf oder Industriehanf sehr groß. Dank des relativ einfachen, unkomplizierten und ertragreichen Anbaus gehört Nutzhanf zu den sehr ertragreichen Agrarkulturen.

Bereiche, in denen Hanfsamenöl ebenfalls sehr erfolgreich eingesetzt wird:

  • Kosmetikindustrie (Seifen, Lotionen und sonstige Hautprodukte)
  • Farbindustrie, für ökologische Farben und Lacke
  • Nahrungsmittelindustrie (Hanf, Öle, Proteine und so weiter)
  • Tiernahrungsmittelindustrie
  • Kunststoffindustrie, als Alternative zu Erdöl

Fazit:

Hanfsamenöl gewinnt immer mehr an Ansehen
und Akzeptanz in der Bevölkerung und gelangt so vermehrt in den
Anwendungsbereich. Denn es hat ein positiver Wandel stattgefunden und gesunde
Ernährung gerät vermehrt in den Fokus des allgemeinen Bemühens. Dazu kann Hanf
viel beitragen. So rückt die vormalige Assoziation Hanf als Droge zu sehen in
immer weitere Ferne und die vielen, positiven Eigenschaften des Hanfs stehen
letztendlich im Mittelpunkt.

Was ist Cannabisöl?

Cannabisöl, THC-Öl, Haschischöl oder “Rick Simpson Öl” genannt, ist der aus Blüten und Blättern gewonnene Extrakt von potenten Cannabispflanzen, die einen hohen THC-Anteil (Tetra-Hydrocannabinol), CBD (Cannabidiol), sowie alle weiteren, in der jeweiligen Hanfpflanze befindlichen Cannabidoiden, enthalten. Dieser Extrakt beinhaltet das komplette, inhaltliche Spektrum der jeweiligen Cannabispflanzen, nebst ihrer gelösten Flavonoide und Terpene.

Damit ist das Cannabisöl von seiner Wirksamkeit her betrachtet, das stärkste Cannabisprodukt. Wegen seiner psychoaktiven Substanz THC fällt es unter das Betäubungsmittelgesetz. Dabei wird das Endprodukt, vermutlich wegen seines Aussehens, irrtümlicherweise als Öl bezeichnet. Es handelt sich dabei aber vielmehr um eine Paste, die aus einer Alkoholreduktion (oder eben je nach Lösungsmittel) entstanden ist. Beim klassischen Herstellungsverfahren werden zerkleinerte Pflanzenteile mit Alkohol (95-99 Prozent) kräftig vermischt, beziehungsweise verrieben. So kommen die Inhaltsstoffe der Pflanze in den Alkohol.

Im weiteren Prozess und durch mehrere Filterungen werden die festen Pflanzenteile aus der Alkohollösung nahezu rückstandslos entfernt und die jetzt wässrige, leicht grünlich erscheinende Lösung wird in mehreren Schritten erhitzt, um den Alkohol verdampfen zu lassen. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass 140 Grad nicht überschritten werden, da die Cannabinoide sonst der Hitze zum Opfer fallen. Die Substanz wird solange erhitzt, bis sich am Boden vom Hitzebehälter die konzentrierten Inhaltsstoffe abgesetzt haben und der Alkohol fast vollständig verdampft ist. Die jetzt übrig gebliebene, dickflüssige Paste wird zur Aufbewahrung und weiteren Nutzung, in ein luftdichtes Gefäß gegeben. Das können auch aufziehbare Spritzen oder Kapseln sein, die eine genaue und komfortable Abgabe des Cannabisöls dem Anwender ermöglichen.

Cannabisöl kann gleichwohl mit einem Öl, wie beispielsweise Kokosnussöl vermischt werden, was eine nahezu geschmacksneutrale Form der Einnahme ermöglicht. Natürlich ist auch die Pharmaindustrie an entsprechenden THC-haltigen Medikamenten beteiligt, die aufgrund ihrer Wirksamkeit eine lukrative Einnahmequelle darstellen. Das sind Mundsprays mit THC oder Wundschutzcreme, als auch CBD, wie Dronabinol oder Sativex, um nur einige der Mittel zu erwähnen, die sich als wirkungsvolle Medikamente etablieren konnten. Diese sind rezeptpflichtig und sind auf Privatrezept oder unter Umständen auch auf Kassenrezept erhältlich. Da Dronabinol aber auf keine Indikation speziell zugelassen ist, ist die Kostenübernahme durch die Krankenkasse leider nicht gesichert.

Fazit:

Zusammenfassend muss man sagen, hat Cannabisöl, mit seinem vollen Spektrum an Cannabinoiden und Flavonoiden, auch das höchste Potenzial, was die Wirksamkeit betrifft. Dadurch ist es für viele Behandlungsmöglichkeiten geradezu prädestiniert. Natürlich können bei Cannabisöl auch diverse Nebenwirkungen auftreten, wie beispielsweise die berauschenden Faktoren des THCs. Außerdem ist die Verfügbarkeit auf dem deutschen Markt sehr kontrolliert und stark begrenzt, schon aufgrund der strengen BTM-Vorschriften (Betäubungsmittel-Vorschriften). Dazu kommt noch die bisher sehr mangelhafte Aufgeschlossenheit der deutschen Ärzte gegenüber Cannabisöl. Das führt leider dazu, dass es so selten verschrieben wird, obwohl diesem eine solche Wirksamkeit nachgesagt wird und es so Patienten helfen und deren Leben lebenswerter gestalten könnte.

Unterschiede der Öle

Wer sich näher mit diesem Naturheilmittel beschäftigt und für sich nach einem geeigneten Hanföl sucht, sollte auch die Hauptunterschiede zwischen den einzelnen CBD Ölen kennen und für welche Verwendungszwecke sie besonders geeignet sein sollen. Dazu sollte man auch etwas über Dosierung und Anwendung von CBD Öl wissen.

CBD Produkte

Juchheim Cannapur - Vollspektrum Hanföl mit hoher Bioverfügbarkeit
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Natürlicher Aroma Extrakt aus Hanf
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Cannabidiol & Koffein Ampullen – regulieren tief in den Zellen verborgene Ungleichgewichte, unterstützen die Entschlackung und die Erneuerung der Haut

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CBD Zahnpasta und Hanf-Zahncreme – noch neu in Deutschland

Während in Kanada, den USA und diversen
europäischen Nachbarstaaten der Markt mit Cannabisprodukten boomt, aufgrund der
vielen ihm nachgesagten, positiven Eigenschaften, konnten sich wegen der
schwierigen Gesetzeslage in Deutschland bisher keine Produkte auf Hanfbasis
etablieren. Nun hat es aber eine Zahnpasta geschafft.

Das schätzen die Kunden an der Hanf-Zahncreme:

  • Die Zahnpasta pflegt nicht nur die Zähne, sondern beschert auch noch ein tolles Gefühl im Mund.
  • Da CBD eine Wirkung bei Schmerzen und Entzündungen nachgesagt wird, könnten davon auch empfindliche Zahnhälse und entzündetes Zahnfleisch profitieren.
  • Außerdem soll es zellerneuernd wirken, was helfen könnte, das Zahnfleisch gesund und fest zu erhalten. Speziell für Paradentose Patienten ist das besonders interessant.
  • Da CBD außerdem noch Spurenelemente und wertvolle Mineralstoffe wie Zink, Phosphor, Kalzium, Mangan und Magnesium enthält, können diese Bestandteile bereits beim Zähneputzen aufgenommen werden und zwar direkt über die Mundschleimhaut.

Für wen ist die CBD-Zahnpasta geeignet?

Für alle, die ihren Zähnen eine gute Zahnpflege angedeihen lassen wollen. Also für Menschen jeder Altersgruppe, Personen mit Zahnersatz, wie beispielsweise Kronen und Zahnspangenträger.

CBD Gummibärchen

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Gummibärchen, diese bunten, fröhlichen Süßigkeiten zum Lutschen und zum Kauen haben in jüngster Zeit einen regelrechten Hype ausgelöst.

Das ist der Legalisierung des Cannabidiols zu verdanken. Denn die vielen, positiven Erfahrungsberichte lassen die Naschenden hoffen, nun beim Genießen auch mehr Wohlbefinden zu erlangen, ihre Stimmungslage zu verbessern, Angstgefühle und Depressionen zu reduzieren, die Schlafqualität zu verbessern, das Immunsystem zu stärken und eine Appetitreduzierung zu erlangen.

Natürlicher Aroma Extrakt aus Hanf
Hanf Aroma Extrakt

CannaPur Hanf Aroma Extrakt

Natürlicher Aroma Extrakt aus Hanf, Gemischte natürliche Tocopherole 0,2% (Antioxidationsmittel). CannaPur Hanfextrakt aus CO2-Extraktion beinhaltet das natürliche Spektrum der Hanfpflanze. Für Lebensmittel Zur Verwendung für Naturjoghurt, pflanzliches Joghurt, Pudding und vieles mehr.

Das CannaPur Hanf Aroma Extrakt kann man hier kaufen.

Wo kann man CBD Öl kaufen?

CBD Öl ist in manchen Apotheken, Onlineshops, Hanf Bioläden, Drogeriemärkten wie Rossmann oder DM in Deutschland erhältlich. Jedoch schwanken Qualität der angebotenen Cannabis Öl Produkte sehr stark. Wegen der bisher strengen Gesetzeslage in Deutschland ist die Zahl der Anbieter hierzulande noch relativ klein.

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Unsere CBD Öl Empfehlung

Dr. Juchheim CannaPur Complete

  • Full Spektrum CBD Öl mit hoher Bioverfügbarkeit
  • natürliches Spektrum an Cannabinoiden (CBD)
  • hochwertiger Cannabisvollextrakt in Öl
  • hohe Bioverfügbarkeit durch Decarboxylierung
  • zugelassene Inhaltstoffe

Was ist CannaPur Complete?

email hidden; JavaScript is required – Ernährungswissenschaftlerin über Cannapur

CannaPur Complete enthält einen decarboxylierten Hanf Extrakt in Öl mit dem natürlichen Spektrum an wertvollen Inhaltsstoffen. Der verwendete Hanf stammt aus legalen EU-zertifizierten Cannabis sativa L. – Samen.

Außer THC, das wegen seiner psychoaktiven Wirkung (fast) nicht in CannaPur Complete enthalten ist, wirken die Phytocannabinoide der Hanfpflanze synergistisch in einem natürlichen Aktivkomplex.

Dieser natürliche Vollspektrum Aktivkomplex zeigt unvergleichliche Eigenschaften und Leistungen!

In einem schonenden Herstellungsverfahren wird durch Decarboxylierung die Bioverfügbarkeit der Pflanzenstoffe zusätzlich erhöht. Auf kontrollierten Plantagen in Deutschland mit zertifizierten Cannabis sativa Sorten wird der Extrakt gewonnen.

Weitere Informationen und Bestellung im Dr. Juchheim Shop.

Die Bestellung von THC-Öl ist auch im europäischen Ausland möglich. Man kann Cannabis-Öl auch beispielsweise in Holland kaufen. In den Niederlanden zum Beispiel gibt es viele Shops mit einer sehr umfangreichen Produktauswahl.

Holland ist weltweit eines der wenigen Länder, in denen der Verkauf, Konsum und Besitz von Cannabis für Privatpersonen legal ist. Da kann man selbst ohne jegliche Probleme THC-haltiges Cannabis Öl kaufen. Diese großzügige Regelung hat die Niederlande zum Treffpunkt für Cannabis-Touristen gemacht. Mittlerweile ist Cannabis ebenso legal in den USA zu erwerben. Es ist davon auszugehen, dass zukünftig auch in anderen europäischen Ländern, die Gesetze gelockert werden, was viele Kranke begrüßen würden.

Deswegen solltest du Cannabis-Öl nicht in Holland kaufen:

  • mögliche Verunreinigungen in den Produkten
  • hohe Versandkosten
  • mögliche lange Lieferzeiten und schlechter Kundenservice,
    Deshalb ist es besser und sicherer, bei etablierten, deutschen Händlern zu kaufen, wie beispielsweise das hochwertige Cannapur Complete-Öl. Da CBD in Deutschland aus Nutzhanf gewonnen wird, enthält es ohnehin kaum THC. Diese Pflanzen dürfen von Unternehmen angebaut werden, wenn diese dafür eine Genehmigung vorliegen haben.

Oft werden die strengen, deutschen Grenzwerte in Bezug auf den THC-Anteil nicht eingehalten. Somit können sich deutsche Käufer potenziell strafbar machen, wenn diese ein CBD-Öl mit hoher THC-Konzentration erwerben. Deshalb ist es besser und sicherer, bei etablierten, deutschen Händlern zu kaufen, wie beispielsweise das Dr. Juchheim Cannapur Complete-Öl mit hoher Bioverfügbarkeit.
Da CBD in Deutschland aus Nutzhanf gewonnen wird, enthält es ohnehin kaum THC. Diese Pflanzen dürfen von Unternehmen angebaut werden, wenn diese dafür eine Genehmigung vorliegen haben.

CBD Öl kann man auch in Online-Apotheken. Onlineshops, Hanf Bioläden, Drogeriemärkten wie DM oder Rossmann und Reformhäusern in Deutschland kaufen. Jedoch handelt es sich dabei um Öle mit geringem Spektrum an CBD Bestandteilen. Wegen der bisher strengen Gesetzeslage in Deutschland ist die Zahl der Anbieter hierzulande noch relativ klein.

Weitere CBD Produkte von Dr. Juchheim

Proaktive Wundschutz Creme mit Weihrauch und Cannabidiol
ByeBye 4 ALL – Proaktive Wundschutz Creme mit Weihrauch und Cannabidiol

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Hanf als Heilmittel

CBD Öl, Anwendungen, Erfahrungen, Erfahrungsberichte

CBD (Cannabidiol): CBD ist einer der Inhaltsstoffe, der vielversprechenden Hanfpflanze mit zahlreichen, medizinischen, Indikationen.

Das wird CBD nachgesagt

CBD ist ein stark wirkendes Antioxidans, Entzündungshemmer und hat schmerzlindernde, antipsychotische und anti-epileptische Eigenschaften. Besonders interessant sind dabei auch die nervenschützenden Eigenschaften des CBDs. Dabei ist das CBD nur eines der 60 verschiedenen Cannabinoide, der bis zu vier Meter hohen Hanfpflanze. Vor allem der Nutz- oder Industriehanf ist die Sorte mit der höchsten CBD-Konzentration, die nur geringste Spuren THC enthält und legal anbaubar ist. Außerdem verursacht CBD selbst hoch dosiert kaum Nebenwirkungen und die Einnahme von CBD gilt als sehr sicher.

Viele der Heilwirkungen sind zwar schon seit Jahrhunderten bekannt, doch noch immer wenig gesichert. Neben vielen und umfangreichen Erfahrungsberichten von Patienten und Anwendern, gibt es wenig fundierte Studien. Meist handelt es sich dabei nur um Einzelfallbeschreibungen, Zell- und Tierversuche. Denn die Medizin hatte Hanf in den vergangenen Jahrzehnten vollkommen aus ihrem Gesichtsfeld verbannt und als “berauschende Droge” abgetan, ohne dabei die Pflanze zu erforschen. Auch heute noch, sind viele Ärzte Hanf gegenüber mit Vorurteilen behaftet, was eben, wie weiter oben schon beschrieben, dazu führt, dass sie es ihren Patienten nicht empfehlen oder gar verschreiben. Das ist sehr bedauerlich, da Hanf bei vielen Krankheiten helfen kann, für die die Schulmedizin und Pharmaindustrie kein potentes Mittel vorweisen können.

Doch viele der Heilwirkungen von CBD haben sich mittlerweile in der Bevölkerung und vor allem bei Patienten herumgesprochen, sodass nun auch die Medizin in die Pflicht genommen wird, die Wirkungen von CBD umfassend zu erforschen. Man wird in naher Zukunft noch viel von CBD hören. Schon heute finden wir es in vielen Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetikartikeln. Selbst in der Tiermedizin ist man bereits darauf aufmerksam geworden und hat auch schon CBD Öl für Hunde und CBD Öl für Katzen entwickelt.

CBD wirkt auf viele verschiedene Arten im Körper. Dabei wird der Vanilloid Rezeptor Typ 1 wirkungsvoll von CBD stimuliert, ähnlich wie vom Capsaicin im Cayennepfeffer, was einen Teil der schmerzhemmenden Eigenschaften erklären könnte. Nach Meinung des CBD-Experten Dr. Franjo Grotenhermen gehören dabei folgenden Wirkmechanismen zu den am Wichtigsten von CBD Öl.

  • Linderung von neuropathischen und entzündeungsbedingten Schmerzen durch CBD. Die Wirkung wird dabei vermutlich durch den Glycerin-Rezeptor vermittelt.
  • CBD hemmt den Abbau des vom Körper selbst produzierten, körpereigenen Cannabinoids, wodurch dessen Konzentration erhöht wird. Die zu beobachtende antipsychotische Wirkung wird der Erhöhung des Anandamid-Spiegels zugerechnet.
  • Die Signalwirkung von Adenosin wird verstärkt, wodurch eine Ausschüttung von belebenden und aktivierenden Neurotransmittern (Botenstoffe des Nervensystems) blockiert wird. Man nimmt an, dass auf diesem Mechanismus die entzündungshemmenden Eigenschaften von CBD beruhen. Ein weiterer Grund dafür könnte die Bindung von CBD an den GPR55-Rezeptor sein.
  • CBD ist ein sehr wirkungsvoller Radikalenfänger (Antioxidans). Oxidative Schädigungen soll CBD mindestens genauso gut verhindern wie Vitamin E oder Vitamin C.
  • Auch die Hemmung bestimmter Hirntumor-Zellen (Gliom-Zellen) durch deren Autophagie (Selbstzerstörung) wird durch CBD gefördert.
  • Seit mehreren Jahren werden die krebshemmenden Wirkungen von CBD erforscht, wobei nachgewiesen wurde, dass durch CBD die Neubildung von Blutgefäßen in den Tumoren gehemmt wird. Das könnte die Tumorzellen zum Absterben bringen oder doch zumindest deren Wachstum stark behindern.
  • Durch den CBI Rezeptor soll CBD mehrere Nebenwirkungen von THC hemmen.

CBD Öl Anwendungsgebiete nach Erfahrungsberichten

CBD Öl gegen Schmerzen

CBD ist ein sehr viel versprechendes Mittel gegen Schmerzen. Das trifft besonders auf Nervenschmerzen zu und auf Schmerzen, deren Auslöser Entzündungen sind. In solchen Fällen kann das CBD Öl durch einen Abbau der Entzündungen die Schmerzen lindern. Besonders bei Multipler Sklerose sind da sehr gute Erfolge zu beobachten, aber auch bei anderen Schmerzzuständen ist CBD ein potentes Schmerzmittel.

CBD Öl gegen Migräne

CBD und Alzheimer

CBD gegen Epilepsie

CBD bei Parkinson Erkrankungen

CBD und Schizophrenie

CBD und ALS (Amyotrophe Lateralsklerose)

CBD im Kampf gegen Krebs

CBD und diverse Abhängigkeiten

Krankheiten, bei denen CBD heilende oder vorbeugende
Wirkungen haben soll

Neurologische Erkrankungen

Psychiatrische Erkrankungen

Schmerzen

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Der Abbau von Medikamenten und auch CBD findet in der Leber statt, wo CBD die Aktivität zweier Enzyme hemmt, die für den Abbau diverser Arzneimittel verantwortlich sind. Dadurch können diese nur langsamer abgebaut werden, aber stärker wirken, wenn diese mit CBD zusammen eingenommen werden. Betroffen sind davon Säurehemmer wie Ondansetron und Pantoprazol, als auch die Antiepileptika Risperidon (Risperdal) und Clobazam (Frisium). Bei gleichzeitiger Einnahme eines dieser Medikamente ist Vorsicht geboten, wenn größere Mengen CBD eingenommen werden.

Welche Nebenwirkungen hat CBD?

Bei der Einnahme von CBD sind kaum
Nebenwirkungen zu befürchten. Lediglich bei einer vorliegenden Schwangerschaft
sollte nicht zu CBD gegriffen werden, da man in einer Studie festgestellt hat,
dass CBD die schützende Funktion der Plazenta reduzieren, sowie ihre
Eigenschaften beeinflussen kann.

Wie dosiere ich mein CBD Öl?

Die üblichen Dosierungen für Erwachsene sind 10 mg bis 40 mg. Je nach Schwere der Erkrankung kann CBD jedoch auch hoch dosiert (bis 800 mg) eingenommen werden.
Für Kinder empfiehlt man 2 mg bis 10 mg pro kg an Körpergewicht.
Bei an Epilepsie erkrankten Kindern zeigte sich beispielsweise besonders deutlich, wie unterschiedlich die Menschen auf die jeweiligen Dosierungen reagieren können. Während bei einigen Kindern niedrige Dosierungen genügten, musste bei anderen hoch dosiert werden, während es auch welche gab, bei denen die Behandlung gar nicht ansprach.

Am meisten nehmen Menschen CBD bei Angst, Schmerzen, Stress und Depressionen ein. Am schnellsten wirkt es, wenn es oral, über die Mundschleimhaut aufgenommen wird.

In der Regel entfaltet die volle CBD ÖL Wirkung innerhalb von 5 bis 20 Minuten.

Die 3 CBD Einnahmeformen

Grundsätzlich werden drei Einnahmeformen
von CBD favorisiert.

  1. Am beliebtesten sind dabei CBD-Produkte, die die Kunden oral einnehmen können und die ihre Wirkung schnell über die Mundschleimhaut entfalten. Wer den bitteren Geschmack der CBD-Tropfen gänzlich ablehnt, kann auch zu Pasten greifen, die mit der Nahrung vermischt werden.
  2. CBD kann ebenfalls über die Haut aufgenommen werden, weshalb es auch viele Salben und CBD Cremes zu kaufen gibt.
  3. Mittlerweile ist aber auch die CBD-Inhalation sehr beliebt.
    Die dritte Möglichkeit ist das Inhalieren des Verdampfungsergebnisses. Dafür werden gerne CBD-Blüten oder CBD-Kristalle genommen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, einen Vaporizer zu verwenden. Das ist quasi eine elektrische Zigarette über die CBD-Kristalle oder CBD-Blüten verdampft werden. Dabei sind CBD-Kristalle die interessanteste und reinste CBD-Form. Außerdem können diese nicht nur verdampft werden, sondern auch in Öl aufgelöst und unter die Zunge gegeben werden.

CBD Öl Herstellung

Wie stelle ich CBD Öl selber her?

Wer CBD Öl selber machen will, muss das Cannabinoid aus den Cannabisblättern- und Blüten extrahieren. Bei der industriellen Extraktion von CBD geschieht das mittels Kohlenstoffdioxid.

Zwar lässt sich die komplette Pflanze
optimal verwerten, sodass nichts von dem hochwertigen Rohstoff verloren geht,
doch im Mittelpunkt des Interesses stehen nach wie vor, seine medizinischen
Anwendungen. Das sind vor allem das umstrittene THC (Tetra-Hydro-Cannabinol),
sowie das CBD (Cannabidiol). THC gilt als psychoaktive Substanz, da es unser
Denken, Bewusstsein, unsere Wahrnehmung, je nach aufgenommener Dosis, mehr oder
weniger beeinträchtigt. Besonders gefragt sind zur Zeit Produkte, die
Cannabidiol enthalten, vor allem schon deswegen, da diese frei verkäuflich
sind. Betrachtet man das CBD näher, so unterscheidet es sich THC nur in einem
Molekül. Doch dieses eine Molekül macht den Unterschied in der Wirkung. Während
THC eine berauschende Wirkung auf unseren Organismus hat, was diesem in
Deutschland auch das Verbot einbrachte, können durch CBD ähnliche Wirkungen
erzielt werden, ohne jegliche rauschähnlichen Effekte.

Die rechtliche Lage von CBD-Produkten

Während in vielen Ländern bereits die
Legalisierung von Cannabis und Cannabisöl vorbereitet wird, ist die
Gesetzeslage in Deutschland noch immer etwas schwierig. Nicht zuletzt deswegen,
weil sich allein seit 2016 die Rechtslage in Bezug auf CBD mindestens einmal
pro Jahr geändert hat. Dabei weiß jeder, dem diese Produkte helfen und der sie
nutzt, dass weder eine berauschende Wirkung, noch Nebenwirkungen auftreten.

Laut der neuen EU-Nahrungsergänzungsmittel Richtlinie (2002/46/EG) wird die Nutzung ernährungsfördernder Pflanzen-Rohstoffe als Nahrungsergänzung festgelegt. Auch nach dem deutschen Arzneimittelgesetz § 2(3) wird bestätigt, dass CBD kein Arzneimittel ist und so nicht der Arzneimittelverschreibungsverordnung unterliegt. Damit sind die THC-freien Nahrungsergänzungsmittel mit CBD endlich vollkommen legal und frei verkäuflich.

Denn im Gegensatz zu THC wirkt Cannabidiol nicht psychoaktiv und hat auch keine bewusstseinsverändernden Wirkungen bei der Einnahme, weshalb es in Deutschland jetzt auch legal ist. Das heißt, man darf es jetzt kaufen und auch mit sich führen.

Erlaubter CBD THC-Gehalt

  • Ganz genau heißt das, dass Cannabis legal ist, wenn sein THC-Gehalt unter 0,0005 Prozent liegt. Diesen Richtwert hat das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) für Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel, wie beispielsweise das Hanfsamenöl, festgelegt. CBD-Öl ist demnach auch legal, wenn es weniger als 0,0005 Prozent THC enthält.
  • Bei Nutzpflanzen auf dem Feld greift dagegen das Btmg (Betäubungsmittelgesetz), das den Gehalt auf 0,2 Prozent limitiert. Diese Informationen sind allgemein auf den Produkten vermerkt oder beigefügt. Die in Deutschland vertriebenen Waren liegen in jedem Fall unter diesen Werten, denn sonst dürften diese nicht verkauft werden. Erhöhte Vorsicht ist aber geboten, wenn man das Produkt im Ausland gekauft hat.
  • Indem CBD Öl innerhalb der festgelegten THC-Werte nun freigegeben ist, kann man sich nun auch staatlich kontrolliertes CBD Öl vom Arzt verschreiben lassen.

CBD Öl, dessen THC-Wert nicht den staatlich genehmigten Wert überschreitet, ist erlaubt und darf konsumiert werden. Das hat auch in Österreich zu einen wahren Ansturm auf CBD-Produkte geführt. CBD-Massageöle, CBD Cremen, Hanftees, CBD-Zahncremen und CBD Kaugummis sind zum wahren Renner avanciert.


Statistik: Soll Cannabis, wie schon in anderen Ländern, auch in Österreich komplett legalisiert werden? | Statista

Statistik: Soll Cannabis, wie schon in anderen Ländern, auch in Österreich komplett legalisiert werden? | Quelle: Statista

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Holland ist weltweit eines der wenigen Länder, in denen der Verkauf, Konsum und Besitz von Cannabis für Privatpersonen legal ist. Da kann man selbst ohne jegliche Probleme THC-haltiges Cannabis kaufen. Diese großzügige Regelung hat die Niederlande zum Treffpunkt für Cannabis-Touristen gemacht. Mittlerweile ist Cannabis ebenso legal in den USA zu erwerben. Es ist davon auszugehen, dass zukünftig auch in anderen europäischen Ländern, die Gesetze gelockert werden, was viele Kranke begrüßen würden.